Atemschutz-Notfall-Training

Der Monat Mai ist laut Ausbildungsplan dem Schwerpunktthema Atemschutz-Notfall-Training gewidmet. Diesen Schwerpunkt behandeln wir 2 x pro Jahr, da es hierbei um die Erlernung und Vertiefung elementarer Techniken geht, die jeden atemschutztauglichen Feuerwehrmann in die Lage versetzen, einen im Einsatz verunglückten Kameraden effektiv und schnell zu helfen. Zur Grundausrüstung gehört die Schleifkorbtrage und ein zusätzliches Rettungs-PA (Pressluftatmer). Wir üben unter verdeckter Sicht das Umkuppeln (Anschluß der Mitteldruckleitung des eigenen Lungenautomaten am Zweitanschluss des Truppkameraden und umgekehrt), das Auffinden der verunfallten Person, das Anwenden der Leinenzugzeichen, die Erstversorgung des Verunfallten (Spülen des Lungenautomaten, Anschluss des Lungenautomaten des Verunfallten am mitgeführten Reserve-PA), Entfernung des Eigen-PA´s vom verunglückten Kameraden, Umlagerung in die Schleifkorbtrage, Absetzen von Funkmeldungen. Für die sichere Anwendung aller dieser Techniken benötigen wir eine hohe Wiederholungsfrequenz, da jeder Kamerad zu diesem Schwerpunktthema in regelmäßigen Abständen eine praktische Prüfung ablegen muss.

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